Bürger-Schützen-Verein Unna 1777 e.V.

Tradition bewahren - neue Wege gehen

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Es gibt Anlässe, die ein Einberufen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erforderlich machen. Dies geschieht abweichend von den turnusmäßig jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen, da der Grund in einer wichtigen Angelegenheit das Votum aller Vereinsmitglieder erfordert.

2019



Modernisierung 2020

BSV plant Sportstättenerweiterung

Unnas ältester Verein plant die Modernisierung und Erweiterung seiner Sportstätte im Bornekamp.

Rückblick

Seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Bürger-Schützen Unna im Jahre 1419 sind 600 Jahre ins Land gegangen. Im Laufe dieser Zeit hat es viele Veränderungen gegeben. So wandelte sich der Traditionsverein gerade in den letzten Jahre immer mehr zum Sportverein. 

Das Vereinsheim besteht seit nunmehr 60 Jahre im Bornekamp, denn im Jahre 1959 wurde erstmalig der Pachtvertrag für das Grundstück Bornekampstr. 70 unterzeichnet. Die erste Modernisierung fand Anfang der 1990er Jahre statt.

Derzeitige Entwicklung

Der Vereinsvorsitzende Peter Ehlert zeigte nun die Entwicklungen der letzten Jahre im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammung auf. Seit er 2017 zum Vorsitzenden gewählt wurde, hat sich die Mitgliederzahl des Vereins stark erhöht. Dieser Zuwachs resultiert fast ausschließlich durch das Sportschießen. Erfreulich ist, dass die Schütz(inn)en in aller Regel durch den Schießsport später auch den Zugang zur Tradition finden. Diese Entwicklung hat die Sportstätte des BSV an seine Kapazitätsgrenze gebracht. Die Ausweitung der Trainingszeiten konnte dabei nur eine geringe Entlastung bringen. Die derzeit nur 5 Schießstände für das Luftgewehrschießen - eine Disziplin, die beim Sportschießen den meisten Zuspruch findet - begrenzen die Möglichkeiten des BSV enorm und führen zu längeren Wartezeiten beim Training.

Daher ist eine Erweiterung auf mindestens 10 Schießstände unumgänglich. Eine Anzahl von 10 Schießständen gibt dem BSV zudem die Möglichkeit, überörtliche Wettbewerbe auszurichten. Die Rundenwettkämpfe, das Ligaschießen und Meisterschaften werden wegen der fehlenden Kapazität derzeit nur in Kamen-Heeren, Holzwickede, Bergkamen oder im Landesleistungszentrum Dortmund durchgeführt. Auch die moderne Technik hat im Bereich des Sportschießens Einzug gehalten. Die Auswertung der Schießleistung erfolgt heutzutage über präzise elektronische Anlagen, wodurch der Schießsport insgesamt immer präziser und professioneller wird. Auch diese Entwicklung macht eine technische Anpassung erforderlich. Überdies werden Sportwaffen immer mehr zu Präzisionsgeräten. 

Der Vorsitzende hat in diesem Jahr viele Gespräche geführt und Informationen eingeholt, wie dieses Projekt der Erweiterung realisiert werden kann. Erste Anfragen bei beteiligten Behörden verliefen positiv, so dass die Pläne konkretisiert und den Mitgliedern am Sonntag durch den Architekten Jürgen Lintner im Vereinsheim präsentiert wurden. 

Finanzierung

Ein kostenintensives Projekt wie die Modernisierung einer Sportstätte auf diesem Niveau, ist natürlich nicht allein durch einen Sportverein zu leisten. Hier bedarf es der Unterstützung vieler. Der Architekt stellte den Mitgliedern auch die voraussichtlichen Kosten für das Projekt vor, die je nach gewünschter Umsetzung des Vorhabens noch variabel sind. Der Verein verfügt über Einnahmen, muss aber auch für die laufenden Kosten einiges aufbringen. Die Ausgaben für die Unterhaltung des Vereinsheimes und für die Teilnahme an Wettbewerben, Sportausrüstung und Traditionsveranstaltungen laufen parallel weiter. Da Schütz(inn)en von Natur aus tatkräftige Menschen sind, kamen daraufhin einige Ideen zur Sprache, wie man das Projekt finanziell bewältigen könnte. Dabei wurden insbesondere Themen wie Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, Eigenleistungen, Bankfinanzierungen und Fördermittel diskutiert.

Letztendlich waren sich alle Anwesenden darüber einig, dass im Grundsatz eine Erweiterung der Sportstätte notwendig ist. Daher wurde ein einstimmiger Beschluss getroffen, der den Vorstand mit der Weiterplanung der Anlage auf einem möglichst kostengünstigen Niveau beauftragt. 

Der BSV wird sich Anfang nächsten Jahres erneut zu einer Mitgliederversammlung treffen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

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